Prellball…

…ist kein Massensport und wird es nie werden, Prellball sieht man nie im Fernsehen, mit Prellball kann man viel Spaß haben, aber sicher kein Geld verdienen, und berühmt wird man dabei auch nicht. Es sei denn unter Prellballern.

Prellball ist ein Sport für alle, die Berliner Prellball-Vereine sehen in ihren Trainingsstunden  auch sehr gerne Kinder, die nicht als absolute Sportasse gelten. Aber auch Sportasse sieht man durchaus bei uns.
Nicht ganz so populär zu sein, bedeutet auch, dass der Weg zu den Norddeutschen Jugendmeisterschaften, und vielleicht sogar zu den Deutschen, lange nicht so weit ist wie beim Fußball oder Basketball. „Die Prellballer“, gemeint sind damit natürlich auch die Prellballerinnen, kennen sich – weit über die Grenzen Berlins hinaus.

Ohne konzentriertes Training geht es natürlich nicht, aber der Trainingsaufwand ist überschaubarer: Um in potentiellen Profi-Sportarten wirklich erfolgreich zu sein, braucht es eine Lebensentscheidung für den Sport, fast jeden Tag Training, fast jedes Wochenende Wettkamp. Das ist spätestens seit der Schulreform und G8 eine Lebensentscheidung und geht fast immer zu Lasten der nicht-sportlichen schulischen Leistungen.

Prellball ist ein Sport für’s ganze Leben. Ob man nun noch an Senioren-Meisterschaften teilnehmen oder sich nur ein bisschen fit halten möchte – es gibt auch bei uns in Berlin etliche Spieler/innen, die mit über 70 oder 80 Jahren noch Woche für Woche in der Halle stehen.

Wir, die wir den Förderverein PrellballProjekt Berlin e.V. gegründet haben, mögen diesen Sport sehr. Die meisten von uns haben schon ein halbes oder fast ganzes Leben damit verbracht, manche haben viele Bundesliga-Jahre hinter sich, Regionalmeisterschaften, Deutsche Meisterschaften. Wir haben Titel gewonnen und in letzter Sekunde verloren, oder haben als Trainer und ehrenamtliche Funktionäre den Prellballsport jahrelang begleitet.

Und weil wir Prellball so mögen und schätzen, wollen wir nun dabei helfen, unseren Sport wieder populärer zu machen – indem wir versuchen, Kinder und Jugendliche dafür zu gewinnen und die Berliner Vereine, die Jugendarbeit betreiben, bei ihrem Engagement mit unserem Engagement zu unterstützen. (Details findet ihr bei unseren Zielen.)

Unterstützt den Förderverein PrellballProjekt Berlin e.V. durch Eure Mitgliedschaft, durch Eure Mitarbeit, oder durch Eure Spenden! Die Beitrittserklärung findet Ihr hier.

 

Wie spielt man Prellball?

Im Prinzip wie Volleyball – nur andersrum! Das Prinzip ist: Angabe – Annahme, Vorlage, Angriff – Annahme… Und das wiederholt sich so lange, bis eins der beiden Teams einen Fehler macht. Aber, anders als beim Volleyball, muss der Ball dabei jedesmal den Boden berühren, geprellt werden. Und zwar mit der geschlossenen Faust.

Gespielt wird vier gegen vier, auf einem Feld, das einen Meter kürzer und schmaler ist als ein Volleyballfeld – also 8×8 Meter. Und statt eines hohen Netzes gibt es ein Band, gerade einmal 40 Zentimeter hoch. Die schon etwas besseren Spieler und Spielerinnen greifen mit Unterarmschlag an, bei den echten Spezialisten wird der Ball dabei über 120 km/h schnell. Aber auch schon bei den Minis gibt es schnelle, spannende Spielzüge und Matches.

Die informativste Seite im weltweiten Netz ist zweifelsohne www.was-ist-prellball.de  Ein kurzer, oder auch längerer, Blick darauf lohnt sich sicher.

Einige weitere kurze Einblicke via Video im Folgenden und unter Fotos & Videos .